Vom Bauwurm

Eigentlich war es die Familie der Grafen von Schönborn die, vom Bauwurm befallen, im katholischen Franken zahlreiche weltliche und sakrale Bauten errichten ließ. Aber auch in der evangelischen Kirchengemeinde Christuskirche scheint der Bauwurm eingekehrt zu sein. Dieser Eindruck drängt sich zur Zeit beim Betrachten das Gelände im Forchhheimer Norden auf. Geplant, gebaut, umgebaut und renoviert wurde aber schon immer in der Gemeinde. Kirchengebäude, Gemeindehaus, Kindergarten und Pfarrhaus bedurften immer wieder der Renovierung und des Umbaus.

Nach der Fertigstellung der Christuskirche mit der anschließenden Neugestaltung des gesamten Geländes erfolgte 1979 der Bau des Glockenturms. Mit einem Familiengottesdienst, einem Gemeindenachmittag mit dem heiter besinnlichen Spiel „Wenn die Glocken kommen“ und einer Abendmusik wurde dies am 7.Oktober 1979 gefeiert. In den Jahren 1980 und 1981 baute man unter der Leitung von Pfr. Gerhard Huber Gemeindesaal und Jugendräume um. Die Einweihung am 28.Juni 1981 fand im Rahmen eines Gemeindefestes statt. Der Jugendchor erfreute dabei mit der Kantate „Till Eulenspiegel“. 1981 wurde auch der Kindergarten erweitert und umgebaut. Dieser war von 1981 bis zum Sommer1982 behelfsmäßig in den Jugendräumen untergebracht. Im Juni 1982 war es dann endlich so weit. Die festliche Einweihung und die Schlüsselübergabe konnten bei einem Festgottesdienst mit anschließendem Gemeindefest stattfinden.1990 weihte Pfr. Friedrich Käpplinger im Beisein des Kreisdekans Walter Schieder die erweiterte und neu gestaltete Freispielfläche des Kindergartens ein. Die Stadt Forchheim hatte dem Kindergarten ein Gelände dafür zur Verfügung gestellt.

Seither war man in der Gemeinde nicht müßig, zahlreiche Renovierungen in Forchheim und Eggolsheim standen in den beiden vergangenen Jahrzehnten an.