Reges Gemeindeleben

Auch wenn es ein Jahrzehnt dauern sollte, bis nach der Gründung der Gemeinde das Gebäude der Christuskirche im Forchheimer Norden gebaut wurde, so entwickelte sich doch rund um den sogenannten Christanger ein reges Gemeindeleben. Es gab Gemeindeabende, Kirchenkonzerte und Zusammenkünfte der einzelnen Kreise.
1958 war bereits ein Frauenkreis gegründet worden, der sein einjähriges Bestehen mit einem Sommerfest in Eggolsheim feierte und somit die Verbundenheit der Gemeinde zum Außenort zeigte. Zu den Treffen an jedem 2. Donnerstag kamen meist 20-30 Teilnehmerinnen. Eine erstmalig 1959 im Café Landsmann abgehaltene Männerversammlung führte zur Gründung eines Männerkreises.1960 nahmen regelmäßig am letzten Freitag im Monat 10-15 Männer am Treffen des Männerkreises teil. Im Jugendraum des Gemeindehauses und im Pfarrhaus traf sich die Jugend.
Auch die Gottesdienste waren gut besucht. Bei einer Visitation 1960 gab Pfarrer Heydemann ca.150-200 Personen im Durchschnitt als Besucherzahl an. Ebenso war der Kindergottesdienst mit 60-80 Kindern gut besucht.
Als Pläne und Wünsche äußerte der Gemeindepfarrer den Kirchenbau im Forchheimer Norden., eine Kapelle in Eggolsheim, eine Mesnerwohnung und einen Vikar in der Gemeinde.
Seit 1959 liefen die Planungen für den Kirchenbau in Eggolsheim. Im August 1963 kam es dann zur Grundsteinlegung der Friedenskirche, im November wurde Richtfest gefeiert und am 19.Juli 1964 wurde die Kirche geweiht.
Auf den Bau der Christuskirche musste die Gemeinde noch warten. Seit 1954 bestand ein Kirchenbauverein. Bis 1966 hatte der Verein 60000 DM gesammelt.
Auf dem geplanten Kirchanger war eine Längskirche vorgesehen. Diese Planung wurde zugunsten des heutigen zwölfeckigen Baus verändert. Er sollte 1970 fertig gestellt werden.